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Unter dieses Motto hat der Landesbezirk Westfalen der IG BCE sein Angebot an Seminaren nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) gestellt. Dieser Anspruch aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen ist vielen besser bekannt unter dem Begriff "Bildungsurlaub". Unsere Seminare führen wir gemeinsam und mit Unterstützung des DGB-Bildungswerks NRW durch. Welche Themen wir in diesem Rahmen für den Kopf anbieten, kann man unter "Unsere Seminare nach dem AWbG" erfahren.

Wer sich das Angebot lieber in Ruhe und vielleicht mit anderen ansehen möchte, kann es unter der Rubrik "Bildungsprogramm" als PDF herunterladen.

Unter "Anmeldung" findet man genau das, was der Begriff meint: ein Formular, das online an den Landesbezirk abgeschickt werden kann. Um alles Weitere kümmert sich dort eine nette und fleißige Kollegin.

Wer wissen will, wie das formal geht mit seinem gesetzlichen Anspruch auf "Bildungsurlaub", kann das unter "Anmeldeverfahren" nachsehen. Wir freuen uns auf Sie und euch.

Hier könnt ihr das aktuelle Bildungsprogramm für 2017 als PDF herunterladen.

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Die Seminare werden in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW durchgeführt.

 

Kosten

Mitgliedern der IG BCE entstehen durch den Seminarbesuch keine Kosten. Nichtmitglieder zahlen einen Eigenanteil in Höhe von 600,00 Euro für eine Seminarwoche und 200,00 Euro für ein Wochenendseminar für Unterkunft, Verpflegung und Material. Der Teilnehmerbeitrag wird nach Einladung fällig. Für die An- und Abreise werden Fahrtkosten der Deutschen Bahn AG (2. Klasse, im Rahmen des Großkundenrabatts) und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln erstattet. Diese Regelung findet keine Anwendung bei Seminaren nach § 37.6 BetrVG, hier zahlt der Arbeitgeber die Fahrtkosten. Unterbringung und Verpflegung sind frei.

 

Rücktritts- und Stornierungsbedingungen

Eine bestätigte Anmeldung ist immer verbindlich. Bei kurzfristigen Absagen der Teilnehmer/innen erheben die Häuser, in denen die Seminare durchgeführt werden, zum Teil erhebliche Stornierungskosten, die zu Lasten unserer Organisation gehen Durch kurzfristige Absagen oder gar Nichtteilnahme nehmt ihr

außerdem anderen die Möglichkeit, das Seminar zu besuchen. Deshalb haben wir uns zu folgendem Verfahren entschlossen:

Ein Rücktritt von einer Veranstaltung ist durch schriftliche Erklärung möglich. Ein Rücktritt bis 28 Tage vor Seminarbeginn ist kostenlos. Vom 28. bis zum 7. Tag vor Seminarbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 135,00 Euro erhoben. Bei Absage innerhalb von 7 Tagen vor Seminarbeginn oder bei Nichtanreise wird der Gesamtbetrag fällig. Bei Benennung eines Ersatzteilnehmers entfallen diese Stornogebühren. Bei Absagen durch die IG BCE werden bereits entrichtete Gebühren zurückerstattet.

 

Datenschutz

Die angegebenen Daten werden lediglich im Rahmen der Bildungsarbeit und der Mitgliederbetreuung der IG BCE erhoben. Eine weitere Verwendung wie auch die Weitergabe an Dritte wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Impressum

 

Herausgeber:

IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Landesbezirk Westfalen

Alte Hattinger Straße 19

44789 Bochum

 

Telefon: +49 (0) 234 319-312

Telefax: +49 (0) 234 319-325

E-Mail: lb.westfalen@igbce.de

 

verantwortlich für den Inhalt gemäß Telemediengesetz (TMG):

Kurt Hay, Landesbezirksleiter

 

Redaktion:

Chefredakteur und verantwortlich im Sinne des Presserechts:

Kurt Hay, Landesbezirksleiter

 

Gestaltung:

Klaus Kukuk, Syndikat medienpool, Unna

 

Die Seminare werden in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk NRW durchgeführt.

 

  • März                 13. - 17.03.2017      Nachhaltig - fair - gerecht?

    Der Begriff Nachhaltigkeit gilt seit Jahren als Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung der Menschheit. Der Versuch den Begriff „Nachhaltigkeit“ zu definieren, wirft allerdings Fragen auf. Was genau ist eigentlich Nachhaltigkeit? Gibt es eine festgelegte Definition, oder versteht jeder etwas anderes unter diesem Begriff?

    Seit dieser ersten Definition hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit weiter entwickelt. Bezeichnete er damals Grundregeln der Forstwirtschaft, beschreibt er heute einen Weg, um die Welt im Gleichgewicht zu halten. Der Kerngedanke: Auf lange Sicht dürfen wir nicht auf Kosten der Menschen in anderen Regionen der Erde und auf Kosten zukünftiger Generationen leben. Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig.

    Es wird langfristig keinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ohne intakte Umwelt geben. Ebenso wenig wird es gelingen, die Umwelt effektiv zu schützen, wenn Menschen um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen. In diesem Seminar wird die Geschichte der Nachhaltigkeit näher beleuchtet und über gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert.

     

    LBZ-300-020101-17              Termin: 13. - 17.03.2017

    Ort: Viennahouse easy,       Castrop-Rauxel

  • März                 20. - 24.03.2017      Musik als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen

    Jede Epoche in den vergangenen Jahrhunderten hat ihre Musikrichtungen hervorgebracht. Gesellschaftliche Gruppen und Strömungen nutzten Musik für die Verbreitung ihrer Ideen. Waren es zu Anfang die Bänkelsänger, die als Sangesherolde von Ort zu Ort zogen und aktuelles Geschehen in Moritaten und Liedern verarbeiteten, verbreiteten später Studenten ihre aufmüpfigen

    Ansichten in Hohn- und Spottliedern. Über die Jahrhunderte identifizierten sich Menschen über Musik mit gesellschaftlichen

    Strömungen. Arbeiterinnen und Arbeiter fanden Versammlungsmöglichkeiten in Musik- und Gesangsvereinen und schöpften Kraft aus den Liedern.

    Doch erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts fand die „populäre“ Musik mehr und mehr Beachtung in der breiten Öffentlichkeit. Jazz strömte aus den Slums wie Harlem an die Öffentlichkeit und eroberte die Welt. Die „entartete“ Swingmusik war den Nazis ein Dorn im Auge. Die „Mods“ in England lieferten sich Straßenschlachten mit den „Rockern“. Die spacigen fröhlichen Flowerpower-Songs und die Folkmusik begleiteten die Hippie-Bewegung. Punk und New Wave bildeten den soundmäßigen Gegenentwurf zu Rockdinosauriern und Disko. In Blues, Reggae und Rap fanden und finden vorwiegend Schwarze ein Stück ihrer gesellschaftlichen Identität.

    Wir wollen uns diesen Musikrichtungen nähern und das mit ihnen jeweils verbundene Lebensgefühl beleuchten. Ausgewählte Musik- und Filmbeispiele sowie Textbesprechungen sind Bestandteile dieser Annäherung. Bei einem Besuch des Rock- und Popmuseums in Gronau machen wir eine Zeitreise in Sachen Musik.

     

    LBZ-300-020201-17            Termin: 20. - 24.03.2017

    Ort: Hotel Driland,              Gronau

  • April                  24. - 28.04.2017      Diagnose „Pflegefall“ - was nun?

    Wie stellen Sie sich eigentlich Ihren Lebensabend vor? Gesund und finanziell abgesichert, als Teil einer glücklichen Lebensgemeinschaft und in der eigenen bezahlten Immobilie lebend? Leider sieht die Realität in vielen Fällen anders aus: Nämlich

    dann, wenn es aus verschiedenen Gründen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt, die Betreuung und Pflege durch

    Dritte erforderlich machen.

    Die Diagnose „Pflegefall“ verändert meist das ganze Leben, sowohl bei dem Betroffenen selbst als auch im familiären Umfeld.

    Neben hoher psychischer Belastung müssen viele Fragen geklärt werden, darunter auch die Höhe und Finanzierung künftiger

    Pflegekosten.

    • Was brauchen die zu Pflegenden?

    • Was brauchen die Pflegenden?

    • Wer übernimmt die Pflege?

    • Schaffe ich, schaffen wir diese Aufgabe?

    • Welche Unterstützung bieten Politik und Gesellschaft?

    In diesem Seminar loten wir umfassend die Möglichkeiten aus, die uns in einer solchen Situation zur Verfügung stehen und werfen einen Blick auf die politische Weichenstellung, um dem demografischen Wandel und den sich daraus ergebenden Veränderungen

    sinnvoll zu begegnen.

    Mit Experten

    • klären wir die notwendigen Hilfsangebote,

    • sehen uns Alternativen zum Pflegeheim an,

    • erkunden die rechtlichen und tarifvertraglichen Möglichkeiten und

    • informieren uns über vorbeugende Maßnahmen.

    In dieser Woche tragen wir die notwendigen persönlichen Materialien zusammen und klären alle grundsätzlichen Fragen, damit

    Sie für die Diagnose „Pflegefall“ gewappnet sind.

     

    LBZ-300-020301-17            Termin: 24. - 28.04.2017           Ort: RAG Haus Osterfeld, Oberhausen

  • April                  28. - 30.04.2017      Wahllokal Düsseldorf?

    Was machen eigentlich die Landtagsabgeordneten? Welchen Einfluss haben ihre Entscheidungen auf unser Leben in NRW? Wie können wir selbst mitwirken? Politik-, nein, besser Parteienverdrossenheit attestieren Meinungsforscher den Wahlberechtigten im Bund wie im Land. Die Wahlbeteiligungen dümpeln oft weit unter der 50-Prozentmarke vor sich hin und drohen weiter zu sinken. Extreme Splitterparteien scharen mit scheinbar einfachen Lösungen frustrierte Anhängerinnen und Anhänger um sich. Den demokratischen Volksparteien laufen die Wähler davon. Woran liegt das?

    Viele machen sich gar nicht erst die Mühe nachzufragen. Sie werfen ihr Wahlrecht über Bord oder stärken extreme politische Rattenfänger, um „es denen da oben mal zu zeigen“. Genauso gut könnten Schafe den Wolf wählen, um den Schäfer zu ärgern.

    Doch mit diesem Seminar wollen wir hingucken, wie Landespolitik funktioniert. Wir wollen sehen, was aus unserem Wahlvotum wird.

    • Wodurch werden die politischen Entscheidungen bestimmt?

    • Steckt vielleicht das viel gescholtene diffuse „Europa“ dahinter, wenn zu wenig Geld für die Straßenreparatur oder den Kita-Platz da ist?

    • Passt die Politik noch in unser Leben?

    • Was muss sich ändern, damit wieder mehr Menschen Politik mitgestalten? Damit die Wählerinnen und Wähler im Land ihr Recht wahr und Einfluss auf die Politik nehmen?

    Vielleicht ist dieses Seminar ein Schritt dahin.

     

    LBZ-300-050101-17            Termin: 28. - 30.04.2017         Ort: Jugendherberge          Düsseldorf

  • Juni                   27. - 29.06.2017      Bundestagswahl - welche Macht geht vom Volke aus?

    Was wurde 2013 im Wahlkampf versprochen und was davon bisher umgesetzt? Was ist zur Bundestagswahl noch zu erwarten? Wie ist die Entwicklung der Wahlbeteiligung in den letzten Jahren zu bewerten?

    Rechtspopulistische Splitterparteien sammeln Frustrierte und Ewiggestrige um sich, die mit nationalistischen Tönen und scheinbar einfachen Lösungen Front machen gegen die etablierten Parteien. Wohin treibt uns diese Strömung?

    Wir klopfen die scheinbar einfachen Lösungen und populistischen Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt ab und skizzieren die Auswirkungen.

    Wo werden die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften berücksichtigt? Gibt es noch eine soziale Politik oder werden alle Entscheidungen dem Diktat des Kapitalmarktes unterworfen? Anhand der Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien und des Koalitionsvertrages erhalten die Teilnehmer einen Überblick über das bisherige politische Geschehen seit der letzten Bundestagswahl.

    Ebenso wird über die Zukunftsfähigkeit der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland diskutiert. Das Phänomen der ständig größer werdenden Zahl an Nicht-Wählern soll auf seine Ursachen hin untersucht und die Frage beantwortet werden, welche Änderungen nötig sind, um die Menschen wieder an die Wahlurnen zu bringen.

     

    LBZ-300-050201-17           Termin: 01. - 03.09.2017           Ort: Berlin

     

    BITTE BEACHTEN: Für dieses Seminar erheben wir einen Kostenbeitrag von 100,00 Euro!

     

  • Juli                    03. - 07.07.2017      Unsere Energie gib uns heute

    „Mein Strom kommt aus der Steckdose.“ Ein alter Kalauer, der die Unwissenheit und das Desinteresse vieler Menschen widerspiegelt, die sich keine Gedanken über die Zusammenhänge der Energieerzeugung und Nutzung machen. Dabei ist es besonders in Nordrhein-Westfalen ein Thema, von dem die Zukunft der Region bestimmt wird. Das Ruhrgebiet ist in vielerlei Hinsicht von einer zielgerichteten Energiepolitik abhängig. Entscheidungen in diesem Bereich können große Auswirkungen auf die Finanz- und Wirtschaftskraft, und damit auf das Leben eines jeden von uns haben. Der Energiewandel ist spätestens seit Fukushima und dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie ein Thema, das keinen politisch denkenden Menschen kalt lässt.

    Die regionale Energiepolitik muss sich dabei immer wieder ihrer großen Gesamtverantwortung bewusst sein.

    Im Seminar beleuchten wir mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus der Branche die regionale Energiesituation, aber auch die Bedeutung für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und die hier lebenden Menschen.

    - Was bedeutet der Energiewandel für unsere Region?

    - Wo sind die Arbeitsplätze im Bereich der Umwelttechnologien?

    - Wo stehen wir mit unserer Energiepolitik in der Welt?

    Nach dem Seminar werden wir auf zahlreiche Fragen Antworten gefunden und einige Zukunftsentwürfe kennengelernt haben.

    Und wir werden wissen, wo der Strom bis zur Steckdose herkommen wird.

     

    LBZ-300-020401-17               Termin: 03. - 07.07.2017         Ort: Hotel Franz, Essen

  • August             21. - 25.08.2017      Schmelztiegel Fußball

    Wenn Borussia Dortmund gegen Schalke 04 spielt, steht das halbe Ruhrgebiet Kopf. Unglaubliche Emotionen werden frei, bei den Verlierern fließen Tränen, bei den Siegern brechen Jubelstürme aus. Kaum jemand, der das Revier nicht kennt, versteht, warum der Fußballsport hier eine so große Bedeutung hat. Man muss ein Stück in die Geschichte des Ruhrgebiets zurückgehen, um einleuchtende Erklärungen zu finden.

    Das Ruhrgebiet: Fußball, Bergbau, Bier. Fünf Millionen Einwohner, verteilt auf einer Fläche von rund 4 400 Quadratkilometern. Verschiedene Kulturen und Religionen prallen aufeinander. Im Ruhrgebiet, das so lange vom Bergbau geprägt war, leben viele Nationen und Religionen auf einem Fleck, die zusammen verschmelzen.

    Fußball bietet hier eine Plattform, auf der sich die unterschiedlichsten Charaktere und Nationen zusammenfinden, um gemeinsam ihrer Begeisterung für den Ballsport zu frönen. Der Zusammenhalt im Schmelztiegel Ruhrgebiet ist mit der Zeit gewachsen, der Fußball als Sozialkitt hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen. Im Grunde waren Solidarität und Hilfsbereitschaft sowieso existentiell nötig, denn die Arbeit unter Tage und in den Hütten war gefährlich.

    Und wie ist es heute mit den türkischstämmigen Mitbürgern? Fragt man die Jungen nach ihrem Lieblingsverein, bekommt man oft zwei Antworten. Einmal nennen sie einen Istanbuler Verein, Besiktas, Galatasaray, Fenerbahce, dazu kommen dann Schalke oder Borussia. Eine symbolträchtige Antwort, die viel über die Integration aussagt.

    Wir nähern uns dem Integrations-Phänomen Fußball mit Filmen, Zeitzeugen, Diskussionen mit Fan-Beauftragten, Besuchen der Kultstadien im Ruhrgebiet und informieren uns über die Geschichte des deutschen Fußballs im DFB-Fußball-Museum. Eine politische Zeit- und Sozialreise nicht nur für Fußballfans.

     

    LBZ-300-020501-17                      Termin: 21. - 25.08.2017              Ort: Sportschule Kaiserau, Kamen

  • September      04. - 08.09.2017      Industriekultur hautnah erleben

    Nirgendwo auf der Welt liegen die Orte der Industrieentwicklung so dicht beisammen wie im Ruhrgebiet. Das Weltkulturerbe „Zollverein“ in Essen ist nicht nur ein sehenswertes Stück Industriekultur. Entstanden sind hier neue Arbeitsplätze in Tourismus und Gastronomie, in Kunst und Design sowie in den dazugehörigen Gewerbeansiedlungen. Arbeit für viele, Wandel der Region und der Arbeit. Industriestätten mit vielen Tausend Industriefacharbeitern wurden ersetzt durch Einkaufszentren wie das Oberhausener CentrO., den Duisburger Innenhafen, den Dortmunder Phönixsee und andere umgenutzte Hallen und Gelände. Industriestandorte wie der Landschaftspark Duisburg-Nord oder die Zeche Zollverein nutzen die einzigartige Atmosphäre eines stillgelegten Industriewerks, um Besuchern Einblicke in das Thema Industriekultur zu bieten. Eine Region im Umbruch - wie wird die Zukunft von Industrie und Arbeit dabei aussehen?

    In diesem Seminar schaffen wir Einblicke in die Geschichte der Region Ruhrgebiet, betrachten seine Entwicklung und werfen einen Blick in die mögliche Zukunft. Exkursionen zu den Schauplätzen der Industriekultur machen die Faszination im wahren Sinne des Wortes „begreifbar“.

    Eine - noch mögliche - Grubenfahrt als Bestandteil des Seminars rundet unsere Erlebnisse ab.

     

    LBZ-300-020601-17           Termin: 04. - 08.09.2017          Ort: RAG Haus Osterfeld, Oberhausen

     

  • September      11. - 15.09.2017      Aktiv gegen Mobbing und Burnout

    Mobbing beginnt oft harmlos - mit Blicken, Bemerkungen, endet jedoch nicht selten tragisch mit Krankheit und Kündigung. Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsflaute setzen Unternehmen und Beschäftigte unter Druck - ein Druck der durch Mobbing auf Kosten Einzelner abgeleitet wird. Meist erkennen die Betroffenen erst spät - wenn Schlaflosigkeit oder die ersten psychosomatischen Erkrankungen sich einstellen - um was es hier geht.

    Die Folge von Mobbing ist sehr häufig ein „Burnout“. Burnout - ausgebrannt sein - ist ein Phänomen, von dem vor

    allem Menschen betroffen sind, die in Berufen mit hoher emotionaler Beanspruchung oder hoher Anforderung an die Konzentration arbeiten. Stress, emotionale Belastungen, einschränkende Arbeitsbedingungen führen bei den Betroffenen zu chronischen Erschöpfungszuständen, einem eingeschränktem Lebensgefühl, und letztlich zu Krankheiten und psychischen Krisen. Ausbrennen ist ein schleichender Prozess, der sich in Phasen entwickelt und

    oft zu lange unbemerkt bleibt. Daher sollte man auf erste Anzeichen achten und frühzeitig etwas tun, um Entlastung und Unterstützung zu finden.

    Wie kann das Seminar dabei helfen?

    • Durch Informationen über die Erscheinungsformen, Ursachen und Auswirkungen von Mobbing und Burnout soll ein frühzeitiges Erkennen möglich werden.

    • Durch die Entwicklung arbeitsplatzbezogener Strategien.

    • Durch die Vermittlung persönlicher Strategien, die Ihnen helfen, sich zu schützen und bei den ersten Anzeichen ein weiteres Voranschreiten des Prozesses zu stoppen.

     

    LBZ-300-020701-17           Termin: 11. - 15.09.2017          Ort: Sportschule Kaiserau, Kamen

  • Oktober           13. - 15.10.2017      Islam - was Sie schon immer wissen wollten,

                                                                 aber nicht zu fragen wagten

    Moscheebau, Beschneidung, Kopftuch, Salafismus - keine Religion ist in der öffentlichen Debatte so präsent wie der Islam. Die geäußerten Meinungen schwanken zwischen einer plumpen Islamkritik einerseits und einer verkürzten positivistischen Darstellung andererseits. Es fällt auf, dass es häufig an einem soliden Grundwissen über den Islam mangelt, was angesichts einer oberflächlichen Darstellung und undifferenzierten Begriffsverwendung in den Medien nicht verwundert.

    Das Seminar hat den Anspruch, ein Grundwissen über den Islam zu vermitteln. Dazu gehören nicht nur relevante Fakten, sondern ebenso ein Wissen über die Quellen des Islams und unsere kulturbedingte Wahrnehmung des Orients.Die Teilnehmenden sollen in die Lage kommen, sich aus erster Hand Meinungen zu bilden, Mediendarstellungen zu hinterfragen und Begriffe korrekt zu verwenden.

    Nach der Einführung haben wir Gelegenheit, uns bei einem gemeinsamen Moscheebesuch vor Ort zu informieren und mit

    gläubigen Muslimen zu diskutieren.

    Nach dem Seminar wissen wir vieles über den Islam, was wir nicht zu fragen wagten.

     

    LBZ-300-050301-17           Termin: 13. - 15.10.2017          Ort: Hotel Franz, Essen

  • Oktober           20. - 22.10.2017      Compliance-Regeln: Knigge im Betrieb?

    Besonders im Berufsleben werden korrekte Umgangsformen und angemessenes Auftreten erwartet. Als verpflichtende Compliance-Regeln hat angeordnetes Verhalten Einzug in die Betriebe gehalten. Speziell diejenigen, die vor dem Berufseinstieg, einem Stellenwechsel oder einem wichtigen Kundengespräch stehen, sollten keine Zweifel über taktvolles und stilsicheres Verhalten haben, auch mit Wissen über Gepflogenheiten im Ausland.

    Ob man nun im direkten Dialog mit Kunden steht, auf Messen präsent sein muss, Verhandlungen mit Partnern und Kollegen führt oder beim gemeinsamen Essen einen guten Eindruck hinterlassen will: Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und korrekte Umgangsformen sind der Schlüssel für erfolgreiche Gespräche, eine motivierende Arbeitsatmosphäre und eine reibungsfreie Zusammenarbeit. Das gilt im Geschäftsleben und im privaten Umgang auf allen Ebenen gleichermaßen.

    Die Grundlage dafür ist, über Empfindsamkeiten und Gepflogenheiten des Gegenübers Bescheid zu wissen. Nur wer es versteht, mit Fingerspitzengefühl die Nuancen und Stimmungen im Verhalten zu erkennen und positiv zu steuern, wird nachhaltig Erfolg haben.

    In diesem Seminar sehen wir uns die Gepflogenheiten im Geschäftsleben an, werfen einen Blick auf höfliche Umgangsformen und wagen uns an den korrekten Umgang mit allerlei Besteck und nicht alltäglichen Speisen.

    Dehalb gehört angemessene festliche Kleidung genauso dazu wie ein Dinner mit mehreren Gängen, an dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausprobieren und die richtigen Umgangsformen trainieren können.

     

    LBZ-300-050401-17           Termin: 20. - 22.10.2017          Ort: Burghotel Pass, Oeding

  • Dezember       01. - 03.12.2017      Überzeugen statt überreden

    Nicht nur das „diplomatische Parkett“ ist glatt – auch das Geschäfts- und Berufsleben hält so manches Fettnäpfchen bereit.

    Deshalb erfordert der souveräne Umgang mit Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Kollegen die Kenntnis und das Einhalten

    wichtiger Kommunikationsspielregeln – insbesondere auch in heiklen Situationen.

    Wir zeigen Ihnen, wie Sie kommunikative Fettnäpfchen sicher umschiffen und in Gesprächen, Diskussionen und Verhandlungen

    souverän und diplomatisch geschickt auftreten.

    Wir lernen an diesem Wochenende

    • die neue Schlagfertigkeit: anspruchsvoll, witzig und charmant kontern

    • Schlagfertigkeitsmethoden und Kommunikationswerkzeuge für jede Situation

    • den eigenen Standpunkt diplomatisch geschickt zu vertreten

    • souverän und überzeugend aufzutreten

    • einen authentischen Kommunikationsstil zu entwickeln

    • mit passenden Formulierungen „das Eis brechen“

    • Nein zu sagen, ohne den anderen zu verärgern

    • trotz unterschiedlicher Standpunkte und Interessen eine Win-win-Situation zu schaffen

    • auch kritische Gesprächssituationen souverän zu meistern

    • in Verhandlungen, Meetings und Gesprächen diplomatisch versiert zu kommunizieren

     

    LBZ-300-050501-17           Termin: 01. - 03.12.2017          Ort: Viennahouse easy, Castrop-Rauxel

  • Dezember       11. - 15.12.2017      AEVO, Teil 1                   22. - 26.01.2018      AEVO, Teil 2

    Interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zukünftige Ausbildungsbeauftragte, Vertrauensleute werden auf die Prüfung für den Ausbilderschein nach AEVO vorbereitet. Im Anschluss können sie die Prüfung vor ihrer zuständigen IHK ablegen.

     

    LBZ-300-020801-17           Termin: 11. - 15.12.2017         Ort: Viennahouse easy, Castrop-Rauxel

     

    Der 2. Teil findet für die gleichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Zeit vom 22. - 26.01.2018 statt.